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Hier finden Sie einige der häufigsten Fragen, die meine Patienten an mich richten. Für Ihre persönlichen Fragen stehen wir Ihnen ebenfalls gerne zur Verfügung.
Was ist Psychiatrie?
Die Psychiatrie befaßt sich mit Gemütsleiden und Geisteskrankheiten. Konkret sind das beispielsweise Depressionen, Angstkrankheiten, Neurosen, Zwänge, Schizophrenieen.
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Was ist Neurologie?
Die Neurologie ist die Lehre der Hirnkrankheiten und der Krankheiten des Rückenmarkes, sowie der peripheren Nerven. Konkret sind das beispielsweise Schlaganfälle, Schwindel, Lähmungen, Carpaltunnelsyndrome, diabetische Nervenschädigungen, MS.
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Wofür braucht man ein EEG?
Ein EEG ist wichtig vor allem bei der Epilepsie, bei Altersproblemen des Kopfes, Kopfschmerzen. Es ist nicht geeignet bei Verdacht auf Hirndurchblutungsstörungen. Dafür braucht man die Dopplersonographie.
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Was ist der Vorteil der Ohrakupunktur?
Bei der Ohrakupunktur hat man auf kleinem Feld ein ganzes Körperschema, das man mit Dauernadeln bearbeiten kann. Diese können eine ganze Woche in der Ohrmuschel verbleiben und dadurch eine größere und längere Wirkung entfalten.
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Wofür ist Lichttherapie?
Lichttherapie wird vor allem bei der Winterdepression angewandt, im weiteren auch bei zu spätem Einschlafen oder bei zu frühem Aufwachen.
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Was kann mir bei Depression helfen?
Die Depressionsbehandlung hat 2 Säulen: das Gespräch und das Medikament. Wichtig: Antidepressiva machen nicht süchtig.
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Was sollte bei Migräne beachtet werden?
Einmal im Leben sollte eine gründliche Untersuchung mit EEG, neurologischer Untersuchung und Computertomographie durchgeführt werden. Kommt die Migräne zu häufig, sollte vorbeugend regelmäßig ein Medikament wie beispielsweise ein Betablocker genommen werden. Beim akuten Migränekopfschmerz helfen 1000 mg Aspirin oder Paracetamol oder ein modernes Triptan. Bei übelkeit nehme man 15 Tropfen MCP. Hinzu kommen Entspannungsverfahren, Migränetagebuch und Psychotherapie.
Download: Vortrag von Dr. Jungmann über Migräne (Powerpoint / 15 kb)
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Kopfschmerzen - wie geht`s weiter?
wie bei Migräne, zusätzlich Ausschluß von Nasennebenhöhlenentzündungen, Zahnproblemen, HWS-Problemen, seelischen Problemen, Streß, Angst, Depression u.a.
Download: Vortrag von Dr. Jungmann über Kopfschmerz (Powerpoint / 64kb)
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Was passiert beim Führerscheingutachten?
Zunächst wird eine ausführliche Befragung durchgeführt, dann die körperlich neurologische Untersuchung. Bei Anfallsleiden muß ein EEG mit Lichtblitzreizung und Mehratmung abgeleitet werden. Ist der Patient verlangsamt oder konzentrationsgestört, werden Hirnleistungstests einschließlich der computerassistierten Untersuchung der geteilten Aufmerksamkeit durchgeführt. Letzteres soll aussagen, ob ein Autofahrer bei komplizierten Verkehrssituationen alle notwendigen Reize verarbeiten und schnell genug reagieren kann. Manchmal ist allerdings auch noch eine Probefahrt mit einem Fahrerlehrer notwendig.
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Was ist das Borderline-Syndrom?
Borderline ist eine Persönlichkeitsstörung mit extremen und nicht einfach nachvollziehbaren Gemütsschwankungen, Selbstverletzungen („Schnippeln“), „schwarz-weiß- und gut-böse“-Entscheidungen, nicht nachvollziehbaren Beziehungsstörungen, „Spaltung“. Betroffene haben oft auch andere psychische Störungen: Panikstörung, Drogenmissbrauch, andere Süchte, Zwangsstörungen, Neurosen u.a. Es besteht eine Nähe zur Schizophrenie.
Download: Vortrag von Dr. Jungmann über Borderline (Powerpoint / 31 kb)
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Wie wird ein Schlaganfall behandelt?
Schlaganfall ist eine häufige Volkskrankheit. Das Risiko einer plötzlichen Halbseitenlähmung ist erhöht bei Bluthochdruck und bei erhöhter Viskosität (zäher Blutfluß) z.B. bedingt durch zu wenig Trinken. Für die Behandlung gilt das 3-Stunden-Fenster. Innerhalb von 3 Stunden soll der Patient im Krankenhaus sein und die Diagnostik und Behandlung beginnen. Diese ist intensiv und verlangt das Zusammenspiel mehrerer Fachdisziplinen. Auch danach bleibt die Behandlung interdisziplinär, d.h. neurologisch, kardiologisch, anästhesistisch, intensivmedizinisch, etc. Anschließend kommt die Rehabilitation mit ihren vielen Facetten: Logopädie, Krankengymnastik, Ergotherapie, verschiedene ärztliche Therapien u.a.
Download: Vortrag von Dr. Jungmann über Schlaganfallsbehandlung (Powerpoint / 58 kb)
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Was tun bei Stalking?
Stalking ist die penetrante Verfolgung eines Menschen gegen seinen Willen um ihn zu dominieren. Immer in der Nähe sein, beobachten, mit Telefonaten, SMS, Briefen, etc bombardieren, Peinlichkeiten inszenieren, „nicht in Ruhe lassen“, drohen, Angst machen, belästigen, verletzen. Opfer ist oft ein früherer Intimpartner oder der gewünschte Intimpartner. Das Opfer ist schwer belastet. Der Täter ist der unerhörte und gekränkte Liebhaber. Der Gesetzgeber ahndet Stalking seit Ende 2007 mit einer 5stelligen Geldstrafe und/oder Gefängnisstrafe. Das Opfer benötigt Hilfe wegen Angst und Depression und auch um die Ereignisse für sich selbst wieder zu bearbeiten und das seelische Gleichgewicht zurück zu erlangen.
Download: Vortrag von Dr. Jungmann über Stalking (Powerpoint / 57 kb)
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Was tun bei Mobbing?
Zusammensetzung aus Mob und Job. Es ist die versuchte und oft erfolgreiche destruktive und perverse Verfolgung und Vernichtung von Menschen im Arbeitsleben. Heimliche Intrigen und unverschämte, unverfrorene und rücksichtslose direkte Attacken sollen einen zumindest anfangs ahnungslosen und wehrlosen Mitarbeiter, Untergebenen oder seltener auch Vorgesetzten ausschalten. Mobbing ist anhaltend, dauert mindestens ein halbes Jahr, durchschnittlich 3-4 Jahre und oft auch länger. Das Opfer braucht nichts Unrechtes gemacht zu haben. Es ist dem Mobber nur „irgendwie“ im Weg oder passt ihm nicht, entsprechend willkürlich und paradox sind die Attacken des Mobbers. Das Opfer braucht viel Kraft und Unterstützung um zu einem normalen Selbstwertgefühl zurück zu finden und die Verletzungen zu verarbeiten.
Download: Patienteninformation über Mobbing (PDF / 128 kb)
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Was ist Tinnitus?
Tinnitus kennt jeder. Man braucht nur in einen schallisolierten und absolut geräuschlosen Raum zu gehen. Eigentlich ist nichts zu hören und man hört trotzdem etwas: es brummt, pfeift, zischt, rauscht in einem fort. Das Gehirn schafft sich die Geräusche selbst – ähnlich wie bei Phantomgliedern. Nur der pulsierende Ohrton muß einen wirklich stutzig machen.
Download: Patienteninformation über Tinnitus (PDF / 96 kb)
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Was tun bei ADHS?
Attention Deficit and Hyperactivity Syndrome. Dies ist keine Modediagnose und auch gar nicht neu. Der „Zappelphilip“von Heinrich Hoffmann (1844) hat ein ADHS und wurde schon im 19. Jahrhundert beschrieben. Auch Einstein und Beethoven, aber auch Churchill hatten eine ADHS. Manche haben hervorragende Leistungen für die Kultur erbracht. Viele sind leider weniger erfolgreich als ihrer Begabung entsprechen würde, weil sie zu ungeduldig, nervig, nervend, unberechenbar und zu risikobereit sind. Viele psychische Begleiterkrankungen und Störungen können hinzu kommen wie Süchte, Angststörungen, Manien und Probleme mit dem Gesetz, insbesondere dem Verkehrsrecht.
Download: Patienteninformation über ADHS (PDF / 95 kb)
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Was ist Restless-Legs?
Ruhelose Beine – die Beine fangen zu zappeln an, sobald der Patient sich hinlegt zum Schlafen oder auch nur zum Ruhen. Dadurch ist der Schlaf gestört. Die Störung kann auch auf die Arme übergreifen und auch schon beginnen, wenn sich der Betroffene zum Ausruhen in seinen Sessel setzt. Bekannt ist eine Störung des Ferritins, des Trägers für Eisen. Die Behandlung erfolgt mit Parkinson-Medikamenten wie Levodopa und Ropinirol. Eventuell muß auch ein Opiod eingesetzt werden. Natürlich sollte auch ein Eisenmangel ausgeglichen werden.
Download: Patienteninformation über das Restless-Legs-Syndrom (PDF / 92 kb)
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Welche Ursache können Schlafstörungen haben?
Die Schlafstörung ist vielleicht die häufigste gesundheitliche Beschwerde und Beeinträchtigung. Mit zunehmendem Alter wird sie mehr. Die regelmäßige Ermahnung in den Beipackzetteln der Schlafmittel, das Medikament nach 4 Wochen abzusetzen, hilft leider in der Alltagsrealität nicht weiter. Schlimme Nebenwirkungen der heute üblicherweise verordneten Schlafmittel sind andererseits auch nicht zu erwarten. Ein Ausweg ist für manche die Intervallbehandlung mit Melatonin. Melatonin ist der natürliche Taktgeber für den Schlaf. Melatonin wird gerne beim Jetlag eingesetzt, d.h. bei Schlafstörungen nach Transkontinentalflügen.
Download: Patienteninformation über Schlafstörungen (PDF / 99 kb)
Download: Patienteninformation über das Chronische Müdigkeits-Syndrom (PDF / 94 kb)
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Was ist eine Post-Traumatische Belastungsstörung?
Die Diagnose kam mit dem Vietnamkrieg der Amerikaner auf, als man erstmals registrierte, dass heimkehrende Soldaten große psychische Probleme hatten. Darauf erkannte man, dass Überlebende der Konzentrationslager in Nazi-Deutschland auch gewaltige psychische Schäden für das ganze Leben davon getragen hatten. Die gleichen Überlegungen gelten auch für viele andere Opfer von Gewalt und Katastrophe, mit denen man üblicherweise überhaupt nicht rechnen muß und die mit tödlicher Bedrohung verknüpft sind.
Download: Patienteninformation über PTBS (PDF / 97 kb)
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